Allgemein, Identität, Lifestyle

An die introvertierte Extrovertierte

Hey ihr Lieben!!

Oh wie schön es ist, mal wieder was für euch zu schreiben! Ich hoffe euch hat Coffee&Encouragements erster Gastbeitrag gefallen! Falls du auch in Zukunft Fragen an mich oder im Allgemeinen hast, fühl dich frei, mir einen Nachricht über das Kontaktformular zu schicken! Ich werde es dann, zumindest versuchen, sie zu beantworten!

Der heutige Blogpost spricht aus meiner eher introvertierten Seite. Ich weiß nicht wie viele von euch das kennen: Nach außen wirke ich extrovertiert. Ich liebe es, mit Menschen zusammen zu sein und Gemeinschaft zu haben. Aber wenn ich ehrlich bin, kostet es mich oft auch Überwindung und Kraft in diese Beziehungen zu treten.

Ich genieße es auch total, einfach nur alleine zu sein und würde auch so weit gehen, dass ich diese Zeit auch wirklich brauche. Manchmal höre ich auf dieses Bedürfnis und manchmal power ich durch. Ich habe gerade in letzter Zeit gemerkt, dass gerade dann, wenn ich viel Stress habe oder viel zu erledigen ist, ich die Tendenz habe, als Erstes meine sozialen Kontakte etwas einzufahren.

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Photo by Brannon Naito on Unsplash

In diesen Momenten ist es einfacher für mich, mich zurückzuziehen und es braucht viel mehr Überwindung, mich proaktiv mit Menschen zu treffen. Letzte Woche ist mir das nochmal neu bewusst geworden: Ich hatte mich seit langem mal wieder mit einer Freundin getroffen und wir haben uns einfach mal wieder richtig Zeit genommen, aufzuholen und an dem Leben vom anderen teilzuhaben.

Die Lüge, die mir vor solchen Treffen öfters mal durch den Kopf geht, ist, dass wenn ich das mache, ich noch müder, noch gestresster, und voller bin. Und ja, manchmal ist das auch so. Manchmal ist es mir auch zu viel, aber dieses Mal habe ich gemerkt, dass wenn ich mich auf die Lüge eingelassen hätte, dass ich eine wunderschöne Möglichkeit verpasst hätte, mal wirklich in einer zwischenmenschlichen Beziehung aufzutanken. Denn danach habe ich mich verstanden gefühlt. Ich konnte einiges nochmal sortieren und gleichzeitig am Leben von jemand anderem Anteil nehmen, anstatt dass ich mich nur um mich selbst kreise.

Ich glaube das ist eine schnelle Falle, in die man hineintappen kann. Wir denken manchmal, dass Gemeinschaft nur ein Sahnehäubchen unseres Alltags sei und nicht eine unbedingte Notwendigkeit für unser Wohlergehen. Gott sieht das anders. Als er den Menschen geschaffen hat, sah er, dass es nicht gut ist, dass der Mann alleine sei. Obwohl viele diese Stelle auf die Ehe beziehen, denke ich, dass es ist legitim ist, sie auf Menschen im Allgemeinen zu beziehen. Denn was ich beobachtet habe, ist, dass es der größte Trick des Teufels ist, dir das Gefühl zu geben, dass du alleine bist.

Gerne gibt er dir das Gefühl, dass keiner Zeit für dich hat. Oder sogar, dass du so viel zu tun hast, dass du dir jetzt keine Zeit nehmen kannst. Stimmt das? Sind wir alleine? Haben wir wirklich so wenig Zeit, wie wir es uns oft aus lauter Stress sagen? Das ist eine traurige Wahrheit, die ich allzu gut kenne. Allerdings habe ich gelernt, dass es nicht so ist! Wir sind nicht alleine! Und wenn wir uns die Zeit nehmen, haben wir haben ständig die Möglichkeit für Beziehungen. Wichtig ist, dass wir diese Möglichkeiten ergreifen und auf die Menschen um uns herum zu zugehen.

Das Treffen mit meiner Freundin lässt sich mit meinem Sportleben vergleichen. Öfters ertappe ich mich bei dem Gedanken, dass ich es vielleicht mal wieder machen sollte, aber bald danach fehlt mir das Durchsetzungsvermögen, dafür auch Zeit einzuplanen. Doch jedes Mal, wo ich es dann doch schaffe, ins Fitness Studio zu gehen, merke ich, dass es mir unglaublich gut tut! Ich will damit nicht sagen, dass meine Treffen mit Freunden mich so viel Überwindung kosten, sondern viel eher, dass ich einfach Zeit dafür einplanen muss.

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Photo by Becca Tapert on Unsplash

Ich glaube, dass Gott uns dazu geschaffen hat, am stärksten zu sein, wenn wir uns an die Seite anderer stellen. Wir dürfen voneinander lernen, ermutigt werden und auch selbst ermutigen. Was für ein Geschenk!

Dieses Treffen hat mich so sehr inspiriert, dass ich euch diese Woche auch dazu ermutigen wollte! Lass dich nicht von deiner to-do Liste so sehr kontrollieren, dass du das Wesentliche in deinem Leben vergisst. Natürlich, kenne dich selbst und erkenne den Unterschied zwischen deinem Bedürfnis nach Ruhe und deinem inneren Schweinehund. Gerade durch das Studium merke ich, wie einfach es ist mit den Augen aufs Ziel, blind durchs Leben zu gehen. Doch wir leben jetzt. Jetzt ist die Zeit für Freundschaft. Jetzt ist die Zeit für Beziehung.

Wenn du offen bist, bin ich gespannt welche Begegnungen dir diese Woche entgegnen werden. Ich wünsche Dir viel Freude dabei!!

Fühl dich Gedrückt,
Carina

Allgemein, Blog, Lifestyle

Ruf zum Abenteuer

Hey ihr lieben!

Eigentlich wollte ich diese Woche über Rhythmus schreiben und wie wichtig er für unser seelisches Wohlergehen ist. Darüber werde ich auch noch schreiben. Aber wie das manchmal so ist, kommt das Leben dazwischen und mir lag diese Woche etwas viel Wichtigeres auf dem Herzen, was ich mit euch teilen wollte.

Wie viele von euch kennen das Gefühl, für mehr berufen zu sein? Wie viele von euch haben eine tiefe Sehnsucht, mehr zu erreichen als denselben Alltag Tag ein und Tag aus? Wie an einigen Rückmeldungen, nach einem meinen früheren Blogposts, zu sehen war, gibt es viele von euch die sich nach Abenteuer sehnen. Ich glaube, dieses Verlangen tief in jedem von uns steckt. Wir wollen etwas Besonderes sein, etwas einzigartiges tun und etwas weitreichendes zu erreichen.

So geht es mir auch. Wenn ich an diese tiefe Sehnsucht spüre, bekomme ich ein leichtes dumpfes ziehen unter dem Punkt, an dem sich meine Rippen in der Mitte meines Oberkörpers treffen. Dieser Punkt springt an, wenn ich Filme schaue wie King Arthur (noch die alte Version mit Kiera Knightley) oder Narnia oder Star Wars oder Slumdog Millionair….oder oder oder … Immer dann, wenn ich von Geschichten höre, in denen normale, scheinbar unbedeutende Menschen, dem Ruf ins Abenteuer Folgen.

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Photo by Gabriel Bassino on Unsplash

Ich wünsche mir so sehr, auch Teil so einer Geschichte zu sein, auch Teil von etwas größerem als mich selbst! In irgendeiner Art und Weise wollen wir das alle, sonst wären diese Geschichten nicht so erfolgreich, wie sie es sind.

Aber wenn ich mal ehrlich mit euch bin, fehlt mir oft der Mut, meine eigene Geschichte zu einer dieser Geschichten zu machen. Ich traue mich schon fast gar nicht zu glauben, dass unser Leben so etwas sein kann. Oft wird uns suggeriert: Studiere, mache eine Ausbildung, lerne etwas, damit du einen guten Job bekommst und für den Rest deines Lebens abgesichert bist. Als Deutsche, schließen wir für alles Versicherungen ab, was auch nur ansatzweise, möglicherweise, eventuell kaputtgehen könnte. Der Durchschnittsdeutsche gibt mindestens 1300 € im Jahr für Versicherungen aus. Wir sind ein Land was den sicheren Wohlstand gewohnt ist und auch anstrebt.

Klar, Sicherheit ist gemütlich. Wohlstand auch. Aber was ist, wenn unser großer, allmächtiger Gott uns nicht zum sicheren Wohlstand aufruft, in dem wir jede Minute jedes Tages für die nächsten zwanzig Jahre geplant haben. Um klar zu stellen, ich glaube, dass man das schon so machen kann, wenn man will. Aber die Frage ist: Ist das das Leben, zu dem Er uns beruft??

Ein Leben, in dem wir eigentlich alles selber in der Hand haben? Wo wir uns um unsere Einnahmen stressen. Ein Leben, in dem wir so voll geplant sind, dass ungefähr 10 Minuten – meistens vor dem Schlafen gehen – Gott nochmal „spontan“ wirken oder reden soll?

Als ich vor 3 Jahren meine Ausbildung zur Krankenpflegerin abschloss, begann ich zu arbeiten. Schon in der Ausbildung hatte ich öfters das Gefühl, dass Gott mich zum geistlichen Dienst ruft. Ich hatte nach etwa einem Jahr einen unbefristeten Vertrag in der Klinik. Ganz lange habe ich es mir nicht zugetraut, diesen Ruf zu folgen. Letztendlich hat sich der Weg, mein jetziges Studium zu beginnen, als nicht ganz unkompliziert herausgestellt. Aber in all dem hatte ich trotzdem immer wieder vor Augen, dass Gott mich dazu berufen und geführt hat….

Bis hin zu dem Punkt, wo ich das Studium antrat. Denn seitdem kamen immer wieder starke Fragen hoch: Schaff ich das? Ist es richtig, dass ich das jetzt in dieser Lebensphase mache? Kann ich als Frau in den geistlichen Dienst, auch wenn mein Mann etwas ganz anderes macht? Wie kann ich Familie und Leidenschaft am Beruf ausleben?

Gerade letzte Woche plagten mich diese Fragen extrem. Ich hatte plötzlich den Mut verloren. Ich wusste nicht mehr, für was ich das alles mache. Ich wusste noch nicht mal, ob ich das alles noch machen sollte. Noch viel weniger, ob ich das wollte.

Aber gerade dann, hatten wir in der Uni eine super interessante Vorlesung zum Thema Storytelling, in der uns die Heldenreise vorgestellt wurde. Für diejenigen die das nicht kennen, ist es ein Grundmuster bzw. ein Grundablauf wonach die meisten Mythen und epischen Geschichten verlaufen. Diese Reise ist vor allem von verschiedenen Entscheidungspunkte, Weggabelungen und Charakteren geprägt.

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Photo by Agnieszka Boeske on Unsplash

Es verläuft ungefähr so, dass der Held der Geschichte aus seinem normalen Alltag in ein Abenteuer herausgerufen wird. Er – oder in unserem Fall sie – muss diese Reise aber nicht alleine begehen, sondern bekommt meist ein Mentor zur Seite gestellt. Der Weg ist nicht immer leicht, im Gegenteil, die Reise wird an vielen Stellen sogar ziemlich steinig. Der Held aber hält durch, bis es zum absoluten Endkampf mit „dem Drachen“ – der unterschiedliche, meist innere Ängste, repräsentiert. Wenn der Kampf gewonnen ist, kommt die Heldin verändert und gestärkt davon hervor.

Was mich an dieser Vorlesung total bewegt hat, war, dass der Dozent dann sagte, dass die meisten Menschen vor der Höhle des Drachens stehen bleiben oder sogar umdrehen, was wiederum zu tiefen Gefühlen des Versagens oder der verpassten Chancen führen kann. Das hat mich erschüttert, denn genau das ist das Gefühl, was ich bekomme, wenn ich daran denke mein Studium nicht durchzuziehen. Diese Gedanken hatte einen tief greifenden Einfluss auf die Fragen, die mich nur ein paar Tage vorher regelrecht gequält hatten. Aufgrund dieser Tatsache, entschied ich mich diese Zweifel zu verbannen und mich auf das Abenteuer einzulassen, wozu mich Gott schon seit Jahren beruft.

Ich glaube, dass Gott nicht ein stickiger, staubiger Gott ist, der mich zu einem langweiligen Leben der Vorsicht beruft. Ich glaube, dass das auch für dich wahr ist! Natürlich ruft er uns auch nicht dazu auf, leichtsinnig vor uns her zu leben. Aber er ruft uns auf, ihm zu vertrauen und ein Schritt nach dem anderen, mit unserem Blick auf ihn gerichtet, aus dem Boot zu wagen. Er verspricht sogar, dass wir das gar nicht alleine machen müssen, sondern dass dieselbe Kraft, die Christus vom Tod auferstehen hat lassen, in uns lebt und mit uns geht!!

Natürlich sieht dieses Abenteuer für jeden von uns anders aus. Ich bin mir ziemlich sicher, dass keine meiner Leser*innen schon Mal einem Drachen begegnet ist oder sogar die Galaxie gerettet hat. Ich meine, wer weiß, aber das wäre mir neu. Fakt ist, das Leben ist ein ganz individuelles Abenteuer, was es zu gestalten gilt.

Also, was ist dein Abenteuer? Was bedeutet es für dich, dass Gott dich zum Abenteuer mit ihm ruft? Vertraust du ihm?

Fühle dich gedrückt und habe den Mut deine Schritte zu gehen!!
Carina

 

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Photo by Annie Spratt on Unsplash

 

Blog, Lifestyle

8 Wege deinen Ruhetag zu gestalten

Hey ihr lieben!!

Voll schön, dass du wieder da bist und wieder mal den Blog liest! Letzte Woche habe ich darübergeschrieben, warum ich mich entschieden habe, zurück zum Sabbat zu kehren. Ich habe viel darüber geschrieben was das für mich bedeutet, was ich aufhören will. Aber was ich noch nicht geschrieben habe ist, was man machen kann um diesen Ruhetag wirklich Gott zu weihen und auf Ihn auszurichten.

Im letzten Blog, habe ich darübergeschrieben, wie Gott uns den Sabbat geschenkt hat, damit wir uns vom hektischen Rausch des Alltags eine Pause haben können. Heilig heißt abgesondert und so soll auch unser Ruhetag sein! Der Ruhetag soll die Zeit für uns sein, in der wir uns extra Zeit nehmen können! Aber Zeit für was?? Zeit für dich, für Gott und für deine Mitmenschen!

Es ist interessant, wenn wir in die Bibel schauen, sehen wir wie Jesus den Sonntag verbrachte, dass er aß (Lk.14,1), heilte (Mk.3,1-4) und lehrte (Mt.12,9). Ich denke, dass wir das großzügig auf unseren Sabbat übertragen können! Wir dürfen genießen, wir dürfen Anderen Gutes tun, und wir dürfen geistlich wie auch seelisch auftanken.

Wie sieht das Packtisch aus? Hier sind ein paar Beispiele:

1.) Gehe raus!

Schnupper frische Luft. Bestaune die wunderschöne Natur, die Gott geschaffen hat! Jane Austen schrieb: „What are men compared to rocks and mountains?“ Es tut dem Mensch gut in der Natur zu sein. Studien belegen, dass wenn man in der Natur ist oder Bilder der Natur sieht, dass unsere Angst, Stress und Sorge deutlich reduziert werden und positive Gefühle hervorgerufen werden. Geh raus, mach einen Spaziergang, eine Fahrradtour oder sogar ein Picknick! Gehe und entdecke ein Ort, an dem du noch nicht warst!

Geh raus!
Photo by Brooke Cagle on Unsplash

2.) Verbring Zeit in Gottes Wort!

Nutze die Zeit und tauche so richtig in die Bibel ein! Nimm dir die Zeit, die du im Alltag nicht hast und verbringe sie mit Ihm. Lass ihn zu dir reden! Die stärke, die du in dieser Zeit tankst, gibt dir noch einen besonderen Boost für die nächste Woche. Such dir Lernverse aus, die du über die Woche auswendig lernst. Ließ mehr Hintergrundinformationen als in deiner üblichen Bibellese. Mach eine Wortstudie und finde verschiedene Bibelverse zu dem Thema, was dich gerade beschäftigt.

3.) Lese etwas!

Ich weiß nicht wie es dir so damit geht, aber oftmals komme ich unter der Woche selten zum Lesen. Es gibt so viele Bücher, die ich gerne lesen würde, aber ich habe in meinem Alltag leider einfach wenig Zeit dafür. Deshalb eignet sich der Ruhetag perfekt, auf diesem Gebiet ein bisschen nachzuholen! Außerdem kann man es sich so unglaublich gemütlich auf dem Sofa machen und dazu einen Tee oder Kaffee trinken.

4.) Iss etwas Leckeres!

Auch für das ausführliche Kochen haben wir in unserem Alltag oft nicht die Geduld oder Zeit. Wenn Kochen etwas ist, was dir Spaß macht, dann kaufe am vorherigen Tag all das ein, was du für eine hammer Mahlzeit brauchst. Gönn dir mal Zutaten, die du normalerweise vielleicht nicht gekauft hättest. Probiere das Rezept aus, was du schon seit Ewigkeiten aufhebst und lass es dir so richtig schmecken.

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Photo by Kelsey Chance on Unsplash

5.) Pflege Gemeinschaft!

Und nimm dir so richtig Zeit! Lade jemanden zu dir ein oder gehe jemanden besuchen. Ähnlich wie die Zeit in der Natur, tut es einfach gut. Gemeinschaft verbannt Einsamkeit. Im Alltag bin ich oft gehetzt. Ausgiebig Zeit habe ich selten. Umso schöner ist es, wenn ich an diesem freien Tag mir die Ruhe gönnen kann, Zeit mit meinen Herzensmenschen zu verbringen! Oft planen mein Mann und ich nochmal einen Spieleabend oder gehen zu einem wöchentlichen Filmabend mit Freunden.

6.) Bete an!

Wie du es tust, ist egal! Wenn du musikalisch bist und dabei Freude hast, dann mache Musik um zu Gottes ehren. Wenn du eher kreativ bist, dann nimm dir die Zeit dich in einem künstlerischen Projekt auszutoben. Manche von euch machen auch gerne Bibel-Art-Journaling und haben unter der Woche nicht so viel Zeit dafür. Setzte dich doch nachmittags hin und genieße die Freiheit, so zu Ruhen. Rede mit Gott. Schreib ihm ein Brief oder gehe Spazieren und rede so mit ihm. Mach eine Liste von Dingen für die du jeden Sabbat besonders für beten kannst. (Führe dann vor allem auch eine Liste von Dingen und Situationen, wo Gott deine Gebete erhört hat!

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Photo by Amaury Salas on Unsplash

7.) Ermutige jemanden!

Wer kommt dir in den Sinn, wenn du an jemanden denkst, der krank, trauernd oder alleine ist? Kannst du diese Person ermutigen? Ihr vielleicht eine Mahlzeit bringen? Sie besuchen oder eine Postkarte schicken? Mach das! Jesus hat am Sabbat Menschen geheilt und befähigt uns auf verschiedene Art und Weise, den Menschen in unserem Umfeld ein bisschen Heilung zu bringen. Es tut uns gut, mal den Blick von uns weg, auf andere zu richten.

8.) Ruhe!

Wieder andere sind in ihrem Alltag so busy, dass sie einfach mal ein bisschen Ruhe brauchen. Dann genieße einen erholsamen Mittagsschlaf! Wichtig ist, dass du diese Zeit nicht noch zusätzlich mit Freizeitstress zuknallst, sondern dass du sie wirklich nutzt, um zur Ruhe zu kommen. Das heißt, dass du mal keine Hausarbeit machst, dass du mal nichts für die Uni machst, oder sonst irgendeinen Freizeitstress nachjagst, sondern dass du einfach mal sein kannst. Entscheide dich doch mal an diesem Tag eine Pause von Social-Media und WhatsApp zu nehmen. Als wir uns mehr mit dem Sabbat auseinandersetzen, beschlossen mein Mann und ich einmal die Woche für 24 Stunden unsere Handys auszuschalten und einfach mal in dem Moment zu leben. Diese Ruhe tut einfach so gut!

Das sind alles Vorschläge! Natürlich musst du es nicht genau so machen. Ich glaube, dass man durch die verschiedenen Ideen, ein grobe Vorstellung davon bekommt, wie man diesen besonderen Ruhetag in der Woche so gestalten, damit er das bewirkt, wofür er geschaffen worden ist. Es soll definitiv nicht zu einem gesetzlichen Zwang für dich werden. Vielmehr will ich dich heute dazu herausfordern, dich darauf einzulassen und dir wirklich einmal in der Woche die Zeit einzuräumen, dir und anderen etwas Gutes zu tun. Wie ER es eigentlich vorgesehen hat.

Fühl dich gedrückt!
Carina

 

Allgemein, Blog, Lifestyle

Warum ich mich entschied den Sabbat zu heiligen

Das steht doch in der Bibel, dass man den Sabbat heiligen soll. Warum muss man sich denn dafür entscheiden?? Tja, darum soll es heute gehen. Aber erstmal ein paar Grundlagen:

Was ist denn der Sabbat?

Der Sabbat ist einer von sieben Tagen, an dem Gott ruhte, nachdem er die Welt erschuf. Als er später Mose die 10 Gebote gab, sagte Er ihm: „Denke an den Sabbat als einen Tag, der mir allein geweiht ist! Sechs Tage sollst du deine Arbeit tun, aber am siebten Tag ist ein Ruhetag, der mir, dem HERRN, deinem Gott gehört. An diesem Tag sollst du nicht arbeiten… Denn in sechs Tagen habe ich, der HERR, den Himmel, die Erde und das Meer geschaffen und alles, was lebt. Aber am siebten Tag ruhte ich. Darum habe ich den Sabbat gesegnet und für heilig erklärt.“ (2. Mose, 8-11)

Ich bin auch ganz stark der Überzeugung, dass Gott nicht den Sabbat schuf, um uns Erdenbürger dazu zu zwingen ihn, an diesem Tag, endlich mal anzubeten und in die Kirche zu gehen. Ich denke, dass Gott diesen Tag schuf, weil er weiß was wir brauchen und was uns guttut! Ich bin überzeugt dass er uns diese Richtlinien gibt, um uns zu ermöglichen in ganzer Fülle zu leben.

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Photo by Renato Andrade Fernandes on Unsplash

Wie sieht mein Leben ohne Sabbat aus?

Jetzt bevor ich als ultra-Fundi* abgestempelt werde, habe ich mal eine Frage: Wie oft hetzt du durch dein Leben? Wie oft ist jede Minute deines Lebens getaktet und du weißt ganz genau was du in vier, fünf vielleicht sogar sechs Wochen machen wirst? Gerade heute habe ich die Phrase gehört: „Ja! Lass uns einen Termin festlegen. Mein Juni füllt sich jetzt schon auf.“

Oftmals sind wir so beschäftigt, dass wir von Termin zu Termin hetzten. „Sorry, ist bei mir gerade alles ziemlich voll!“, vertrösten wir unsere Freunde und wundern uns, warum unsere Beziehungen immer flacher werden. „Du, ich kann gerade nicht, ich muss noch weiter!“ Sagen wir und übersehen, dass die Person vor uns gerade ein offenes Ohr wirklich gebraucht hätte.

Wir würden gerne so viel bewegen, etwas starten und die Welt verändern. Aber wie geht das, wenn wir oft zu busy sind, um uns mal ausführliche Gedanken zu machen? Wie können wir die Kraft für neue Projekte aufbringen, wenn wir ständig müde sind? Wie können wir auf originelle Gedanken kommen, wenn wir ständig unseren Kopf zuschütten und nur noch weißes Rauschen hören?

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Photo by Yong Chuan on Unsplash

Leute, es geht mir auch so. Und zwar nicht nur ein bisschen. Oft habe ich das Gefühl in Terminen zu ertrinken, und obwohl diese Termine meist mit Menschen sind, habe ich trotzdem keine Zeit für wahre menschliche Begegnung. Mir wachsen die unbeantworteten Nachrichten über den Kopf. Der Stress der unerledigten Dinge in meinem Leben, hält mich nachts wach. Ich habe das Gefühl, in einem Zug zu sitzen, der mit 210 km/h auf eine Betonmauer zu prescht. Ich. MUSS. Aufhören. Soviel ist mir klar. Aber wie?

Als ich mich in letzter Zeit mehr damit beschäftigte, merkte ich, wie ich mich nach einer Ruhe sehnte, die ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr erlebt habe. Ich bildete mir ein, dass das Busy-Sein zum Erwachsensein dazu gehört. Viel tun. Viele Leute treffen. Dann fühle ich mich sinnvoll.

Schnell merke ich, wie die Wochen und vor allem auch die Wochenenden sich füllen. Die Zeit, die man eigentlich hätte, um sich von den vollen Wochen zu erholen schwindet. Wenn wir dann mal am Wochenende zu Hause sind, versuchen wir meistens all das zu erledigen, was davor liegen geblieben ist. Irgendwann muss man es ja schaffen.

Sonntags?

Obwohl der Sonntag nicht unbedingt mein Sabbattag sein muss, ist es der, der am meisten damit verbunden wird. Aber gerade wenn man viel in der Gemeinde engagiert ist, ist selbst der Sonntag kein Sabbat.

Morgens gehe ich halb-gehetzt in die Gemeinde (Kirche). Nach dem Gottesdienst, bei dem ich mich oft vor lauter Gedanken an die nächste Woche, kaum konzentrieren kann, renne ich von einer Person zur nächsten um noch offene Fragen aus der Vorwoche zu klären oder für Events der nächsten Woche zu planen. Auch da kann ich gedanklich kaum bei dem einen Gespräch bleiben, bevor die nächste Person vorbei kommt um mir auch nochmal eine Anfrage zu stellen. Dann, wenn wir so ziemlich die letzten sind, machen wir uns auf den Heimweg. Gegen 14:00 fangen wir dann an zu kochen, sodass wir dann erst gegen 15:00 essen. Danach, oder vielleicht schon zum Mittag haben wir Gäste da, und Abends am besten noch ein Filmabend bei Freunden.

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An sich ist das alles überhaupt nichts Schlimmes und ich freue mich immer wenn ich mich mit Freunden treffen kann. Aber oftmals können sich auch diese Treffen wieder anfühlen, als würde ich von einem Termin zum nächsten leben. Es fühlt sich so an als hätte man keine Zeit und kein Raum für Intentionalität.

Warum Sabbat?

Ich will nicht von meinem Leben gelebt werden, sondern ich will mein Leben leben. Deshalb entschied ich mich, mich mehr mit dem Sabbat auseinander zu setzten. Wenn du auf irgendeine christliche weise sozialisiert worden bist, hast du vielleicht schon Mal gehört, dass einige sich entscheiden keine Arbeit (ob Schul- oder Uni- oder sonstiges) am Sonntag zu tun. Ich glaube aber, dass der Sabbat weit darüber hinaus geht ob man nicht arbeitet oder gar einfach den ganzen Tag schläft. Ich glaube, dass der Sabbat weniger um physiologisches Ausruhen geht, als um seelisches Auftanken und Zeit in Gottes Gegenwart zu verbringen. Shelly Miller sagt: „Beim Sabbat geht es nicht darum auf perfekter Weise zu ruhen, sondern in dem zu ruhen, der Perfekt ist.“

Das will ich lernen. Das heißt nicht, dass ich nichts mehr machen kann, oder voll eingeschränkt werde. Auch nicht, dass ich mich nicht mehr mit Freunden treffen kann oder sonst auch andere coole Dinge machen darf. Aber er heißt, dass ich mich aktiv entscheiden darf! Ich darf ruhen. Ich darf mir Zeit nehmen, ohne das Gefühl zu haben, etwas verpasst zu haben oder nicht genug erledigt zu haben. Ich darf aber auch die Freiheit haben, mich mit Freunden zu treffen und Gemeinschaft mit ihnen zu haben.

Worum geht es beim Sabbat?

Ich möchte diese Zeit, einmal die Woche, wirklich neu ausrichten, auf Ihn, der sie mir geschenkt hat. Ich möchte zur Ruhe kommen. Schon in den paar Wochen, in denen ich das bereits probiert habe, merke ich, was für ein Unterschied das in meiner Woche macht! Ich habe mehr Kraft und mehr Ausdauer um in der Woche durch zu starten. Ich habe mehr Gelassenheit in den Dingen standhaft zu bleiben die mich stressen. Dieses wöchentliche Ausrichten auf Gott macht mir immer wieder neu bewusst, wer eigentlich mein Leben in der Hand hat. Er möchte, dass es uns gut geht, weil Er weiß was gut für uns ist. Er will, dass wir mit offenen Augen und Herzen durchs Leben gehen können, die wunderbare Welt um uns herum sehen, ohne vom einen zum anderen gehetzt zu werden.

Im nächsten Blogeintrag werde ich darüber schreiben wie man diesen Tag für sich gestalten kann. Die Woche danach möchte ich darüber schreiben, wie wichtig ein Rhythmus für unser Leben ist. Mir ist wichtig, dass es nicht als weiteres Verbot oder Gesetz verstanden wird. Jeder ist unterschiedlich und hat unterschiedliche Bedürfnisse, was Ruhe angeht.

In Gottes Wort steht, dass der Sabbat geheiligt werden soll. Was bedeutet es, wenn etwas für Heilig erklärt ist? Es bedeutet das etwas abgesondert oder anders ist. Einer der sieben Wochentage soll anders sein, als die anderen. Deshalb muss jeder sein eigenes Leben anschauen. Wie sieht dein Alltag aus? Was kannst du an einem Tag der Woche machen was mal eine Abwechslung zum Alltagsstress ist?

Gott hat dich geheiligt, durch seinen Sohn, weil er Dich liebt. Also Lebe in der Freiheit eines geheiligten Lebens!

Fühl dich gedrückt!
Carina

*Fundamentalist

Allgemein, Blog, Lifestyle

Schaufenster Christentum: Wie wir als Christen nach dem perfekten Leben streben

Hey Ladies!!

Ich freue mich riesig, dass du wieder da bist! In den letzten zwei Wochen ist mir ein interessantes Phänomen aufgefallen, über dass ich heute schreiben möchte. Es war spannend zu beobachten, wie ganz unterschiedliche Menschen auf die letzten beiden Artikel reagiert haben. Viele haben sich darüber gefreut, dass ich mal etwas angesprochen habe, was schon lange im Verborgenen lag. Andere machten sich Sorgen, ob ich irgendwelche Nachwirkungen erfahren würde, da ich so persönlich von meinem Leben berichtet habe. Wieder andere waren erleichtert, dass sie nicht die Einzigen mit diesem Kampf waren.

Das hat mich zum Nachdenken angeregt – Stimmt eigentlich, könnte dies Folgen für mich haben? Was könnte passieren, wenn jetzt „alle“ meine ganz geheime Sünde so offenbar sehen können? Wisst ihr, zu welchem Ergebnis ich kam? Es kann mir erstmal gar nichts passieren, denn indem es ans Licht gebracht wurde, ist der Sünde die Macht genommen worden. Wie kann mich das also im Nachhinein schädigen? Gar nicht. Denn es ist kein Geheimnis mehr, dass ich mit ganzer Mühe zudecken muss. Aber dann habe ich weiter gedacht: Warum habe ich das Gefühl diese Sache so stark verstecken zu müssen?

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Photo by Norman Toth on Unsplash

In einem Gespräch, dass ich mit einer Person nach dem ersten Artikel hatte, erinnerte ich mich an ein Zitat von Jefferson Bethke – einem bekannten Poetry-Slammer und Autor: „[Die Kirche] ist nicht ein Museum für die Heiligen, es ist ein Krankenhaus für die gebrochenen.“ Eine Idealvorstellung. Aber wie oft sehen wir das verdreht? Wie oft tun wir so, als wären wir als Christen in einem perfekt inszeniertem Schaufenster. Selbst wenn wir als Christen unter uns sind, sind es oft unsere Masken die uns voneinander trennen. Der Druck wird höher, die Anstrengung größer, das vermeintlich perfekte Leben – ohne dreckige Sündenflecken – zu leben. Aber warum eigentlich? Warum setzten wir uns selbst bzw. einander gegenseitig so unter Druck?

Eigentlich sollte es doch gerade uns bewusst sein, wie sündig wir sind und wie sehr wir Jesus Gnade in unserem Leben brauchen. Deshalb entscheidet man sich schließlich in Abhängigkeit von Jesus zu leben. „Insgeheim“ wissen wir doch alle, wie oft wir schuldig werden und nicht mehr Gottes Herrlichkeit wiederspiegeln… Warum ist es dann so schwierig, dass vor einander zuzugeben?

Ein peinlicher Versuch mein Christliches Gesicht zu wahren…

Ich habe dieses Phänomen, dass Christen – wenn sie unter sich sind – meist unbewusst versuchen, sich einander von ihrer Heiligkeit zu überzeugen, schon öfters beobachtet. Ein eher witziges Beispiel habe ich erlebt, als ich mit 20 Jahren an einer Kurzbibelschule der Fackelträger war. Eines Abends wollten wir einen Filmabend machen und entschieden uns für den Film Grease, einem Kult-Musical das in den 50er Jahren spielt. Dieser Film handelte von den üblichen Highschool Themen: Liebe, Cliquen und Coolness.

An sich, ist dieser Film relativ harmlos, keine Sex-Szenen und kein Gefluche, nichts was dem üblichen Zuschauer, im Jahr 2011, die Augenbraue hochziehen lassen würde. Die meisten von uns hatten den Film schon einmal vor unseren „frommen“ Bibelschultagen gesehen. Doch als wir ihn jetzt zusammen schauten, fühlten wir uns plötzlich alle ertappt, dass wir so was „versautes“ angeschaut hatten. Ich weiß noch wie wir uns peinlich darüber austauschten, dass wir uns gar nicht mehr daran erinnert hatten, dass der Film ja so „versaut“ war! (Selbst jetzt beim Schreiben verdrehen sich meine Augen….)

Wenn ich jetzt an diese Erinnerung denke, muss ich einfach nur lachen! Was für ein Quatsch!! Aber, damals war ich auf jeden Fall dabei. Ich habe diese Gespräche geführt, dass ja niemand denke ich sei zu weltlich… Verrückt. Hätten wir uns jedoch, außerhalb dieser frommen Glocke – einfach so – für einen Mädels Abend getroffen, hätte keine Einzige von uns noch so christlichen Mädels Bedenken gehabt, diesen Film zu schauen. Aber irgendwas an dieser Kombination von wirklich wohlwollenden, frisch-ausgebildeten Christinnen, führte dazu, dass wir überdimensional versucht haben, unser christliches Gesicht zu wahren.

Jesus hat uns von Angst frei gemacht!

Es soll jetzt nicht darum gehen, was man als Christ schauen oder nicht schauen sollte. Aber ich bin mir sicher, jeder von euch kennt eine so oder so ähnliche Situation, wo man mit anderen Christen zusammen ist und das Gefühl hat, nicht mehr ehrlich sein zu können. Entweder aus Angst, vor peinlicher Betretenheit oder sogar aus Angst vor Verurteilung. Was ein trauriger zustand! In einem seinem Lied 10 Feet Down rappt NF: „Die Kirche ist wo ich Jesus fand, aber auch wo ich lernte [andere] zu richten.“ Obwohl das vielleicht eine überspritzte Aussage ist, denke ich, dass viele diese Aussage nachvollziehen können. Leute, das müssen wir ändern!

Natürlich gibt es eine gesunde Distanz und man muss nicht jeder Person sein Herz ausschütten, mit welchen Bereichen man gerade kämpft oder was einem gerade beschäftigt. Bei manchen Dingen ist es sogar weiser, unter vier Augen mit einer guten Freundin darüber zu sprechen. Wichtig ist mir nur, dass darüber gesprochen wird! Mit anderen Dingen habe ich es schon so oft erlebt, dass Gott da coole, gute, heilsame Gespräche entstehen lassen hat, wo ich es gar nicht unbedingt erwartet habe, einfach nur dadurch, dass ich mein eigenes Herz oder jemand anderes ihr Herz geöffnet hat.

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Photo by Dani Vivanco on Unsplash

Diese Momente sind besonders einzigartig, aber auch sehr zerbrechlich. Es ist schwer Menschen hinter die Kulissen schauen zu lassen, vor allem dann, wenn von vorne alles perfekt ausschaut. Deshalb plädiere ich an euch liebe Leserinnen!! Seid ehrlich mit den Menschen um euch herum. Hört damit auf, immer ein perfektes Christenbild präsentieren zu wollen und noch viel mehr, hört damit auf, euch den Druck zu machen ein perfektes Bild präsentieren zu müssen! Das macht dich authentisch und nahbar. Ich weiß nicht, aber es fällt mir viel einfacher mit einer Sache umzugehen, wenn ich weiß, dass ich nicht die Einzige bin die damit Probleme hat!

Als Christinnen haben wir die aller größte Freiheit zuzugeben, dass wir immer wieder nicht perfekt sind. Denn da wo wir merken, dass wir die Perfektion immer wieder im Vorbeigehen streifen, aber sie nie völlig erreichen werden, realisieren wir, wie sehr wir auf Jesus Liebe und Vergebung  angewiesen sind. Je mehr wir diese Realität für uns persönlich annehmen, desto mehr Freiheit haben wir, unseren Soul-Sisters in Liebe und Authentizität zu begegnen und aktiv unsere perfekten Masken fallen zu lassen.

Lasst uns aufhören, der Welt vermitteln zu wollen, dass unser Leben immer glatt läuft. Lasst uns den Mut haben, uns voreinander verletzlich zu machen und zuzugeben, wie sehr wir alle Jesus brauchen.

Denn nur indem wir als Christen Lernen, zu unserer durch Jesus vergebenen Menschlichkeit zu stehen, kann unsere wahre Freiheit zur Authentizität entstehen.

Fühl dich gedrückt,

Carina

I stand out because I wear my Garbage. -NF