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​Weißt du, wer du bist?

Du bist begabt! Von Gott geliebt! Einzigartig und Wunderbar!

Wie viele von euch haben gerade einer der folgenden Sätze gedacht:

1.) „Das stimmt doch gar nicht.“
2.) „Du kennst mich doch gar nicht, wie willst du das wissen.“
3.) „Ja, ja…“

Hat irgendjemand von euch, sich das zu Herzen genommen? Wann ja, bitte melde dich bei mir! Ich will wissen, wie das geht! Diese Botschaft muss ich mir selbst auch immer wieder sagen.

So oft hören wir sowas, oder sowas ähnliches und so oft rutscht diese Wahrheit einfach nicht in unsere Herzen. Warum eigentlich nicht? Es ist als, ob die Brücke zwischen Ohr und Herz zerbröckelt ist und alles voller Schutt liegt. Vielleicht will sich unser Herz schützen. Vielleicht ist es durch Dinge blockiert, die andere mal über uns ausgesprochen haben.
Ich glaube, jedes unserer Herzen hat leider schon die eine oder andere Verletzung hinter sich, was es dazu bringt diese Schutzhaltung anzunehmen. Vielleicht ist es etwas was eine wichtige Person in deinem Leben mal gesagt hat und jetzt wie ein Wurm in deinem Ohr ungefragt deine Schritte mitbestimmen will. Vielleicht ist es aber ein Kommentar von der „wohlwollenden“ Freundin, die die „Wahrheit“ mal eben, mit so wenig Feingefühl raushaut, wie ein Elefant im Porzellan laden. Manchmal, sind es sogar die eigenen Gedanken, die dich fertigmachen und dir sagen, dass du nicht genug bist. Nicht schön genug, nicht gut genug, nicht geduldig genug, nicht ________ genug. Such dir was aus.

Fakt. Du bist genug. Du bist jetzt mehr als genug.

Ich glaube wir müssen wieder zu diesem Punkt zurückkommen, dass wir hören was uns unsere wahren Freundinnen und Herzens-Leute uns sagen. Außerdem, müssen wir wieder dazu zurückkommen, dass wir einander darin unterstützen diese Wahrheiten über uns selbst zu hören. Wie geht das? Ich glaube, wir kommen zu diesem Punkt zurück, indem wir es einander SAGEN! Manchmal sind wir so damit beschäftigt selber gut auszusehen oder mit unseren eigenen Problemen klar zu kommen, dass wir ganz vergessen die Menschen, um uns herum zu sehen und sie, durch eine kleine Ermutigung, hoch zu ziehen.

Was auf diesem Bereich unseres Lebens einen großen Einfluss nimmt, nennt sich auf english Scarcity Mentality (grob: Knappheits-Mentalität). Steven Covey beschreibt es in etwa so: Das glauben, dass es nur ein Kuchen für alle gibt. Wenn jemand ein größeres Stück bekommt bedeutet das, dass alle andere Personen weniger bekommen. Diese Mentalität ist eine Lüge, denn es gibt zum Glück nicht nur ein Kuchen für alle!

Vor allem Gedanken wie „Ich bin nicht(…) genug.“ sind Gedanken, die aus dieser Mentalität herausfließen. Indem wir diesen Gedanken nachgehen und uns immer mit Menschen in unserem Umfeld vergleichen, nimmt diese Mentalität immer mehr Raum in unseren Systemen auf und vergiften regelrecht unser Denken über uns selbst. Wir können dadurch anderen schlecht den Erfolg gönnen, denn unsere Eifersucht steht uns da so im Weg, dass wir vergessen, dass wir genauso reich beschenkt worden sind. Umso mehr fällt es schwer, uns mit diesen Menschen aufrichtig sich zu freuen, wenn sie etwas richtig gut können oder schon was Tolles erreicht haben. Oftmals ist es leider auch bei mir so. Ich bin so damit beschäftigt zu schmollen über das, was ich nicht kann oder habe. Als Resultat, drehe ich mich so sehr um mich selbst und verliere den Blick für die Menschen um mich herum.

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Photo by John-Mark Smith on Unsplash

Wie können wir dieses Denken in unserem Leben umdrehen? Wie können wir dieser Mentalität den Raum zurückklauen, den sie eingenommen hat? Kurz: Wir können großzügig sein!! Wir können mit unserer Zeit und mit unserer Liebe zueinander regelrecht verschwenderisch sein. Denn Gott hat uns in so einem überdimensionalen Ausmaß geliebt, dass es uns eigentlich leicht fallen müsste einander zu lieben. Die Frauen um uns herum machen jeden Tag etwas Besonderes! Manche erziehen ihre Kinder zu ihrem aller besten Wissen. Andere gehen täglich zur Arbeit und lassen dort vor Ort ihr Licht Leuchten, indem sie sich mit ihren Ideen und Visionen einbringen. Wieder andere sind noch in der Schule oder im Studium und lassen sich jeden Tag ausrüsten für weitere Aufgaben, die Gott für sie bereithält.

Wir haben so viele Möglichkeiten heute für eine Frau diese Stimme zu sein, die sagt:

Du bist genug!

Du bist, so wie du bist, wunderbar!

Du machst das, was du machst, super

Danke, dass du mir so eine gute Freundin bist!

 Gleichzeitig, hast du aber heute auch die Möglichkeit, diese Wahrheit für dich anzunehmen. Du hast heute die Möglichkeit, dass wenn jemand dir so etwas sagt, du es dankend annehmen kannst und nicht das Gefühl haben musst das Kompliment, um es auf dich passend zu machen, verringern zu müssen.

Bitte versteht mich nicht falsch, weder bin ich eine Verfechterin der hohlen Komplimente, noch befürchte ich Kritik. Allerdings ist es leider heutzutage so, dass uns schneller Kritik, ob an andere oder an uns selbst, über die Lippen schleicht als, dass wir die Worte finden für das, was richtig gut läuft.

Als geliebte Tochter Gottes, die zur Freiheit berufen wurde, glaube ich, dass es unsere Aufgabe ist, diese Freiheit und Liebe an unsere Schwestern weiter zu geben, die jeden (all)Tag mit Bravour meistern. Wir müssen uns nicht in der Vergleichsschleife aufhalten. Wir dürfen, ja müssen sogar, von uns selbst weggucken und stattdessen auf andere sehen.

Also, heute mal Augen weg von dir und hin zu den Menschen um dich herum. Gott hat dich unglaublich gut gemacht. Du trägst sein Ebenbild. Du bist wunderschön. So wie du bist, bist du genug. Also gehe hin und gib’s weiter!

Fühl dich gedrückt!

Carina

 

2 Gedanken zu „​Weißt du, wer du bist?“

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